Grüße aus Bali in meinen letzten Stunden hier.
Ich sitze gerade am Flughafen in Bali und schreibe dies schnell vor meinem Abflug.
Es ist Zeit, zurück nach Großbritannien zu fliegen.
Letzte Woche habe ich euch vom 30-jährigen Jubiläum der Gründung von Ancient Wisdom erzählt. Ich erinnerte mich an unseren allerersten Verkaufstag auf einem Straßenmarkt in Sheffield – vor genau 30 Jahren. (Falls ihr es verpasst habt, könnt ihr es hier nachlesen).
Die Ereignisse dieses Tages haben bei AW inzwischen beinahe legendären Status. Es war ein totaler Reinfall, und ich war kurz davor aufzugeben. Zum Glück habe ich das nicht getan – und heute sind wir hier.
Wir haben am Sonntag um 9:30 Uhr eine 30-stündige 30%-Rabattaktion über all unsere Webseiten gestartet. Und es war unglaublich – es fühlte sich an, als hätten wir fast das Internet lahmgelegt.
Vielen Dank für all eure Glückwünsche und freundlichen Worte. Und danke für euer Vertrauen und eure Treue im Handel.
Natürlich sind dann am nächsten Tag wirklich alle unsere Webseiten zusammengebrochen – als der weltweite Cloudflare-Ausfall passiert ist. Wir danken den Göttern des Internets, dass das nicht während der 30-Stunden-Aktion geschah. Das wäre fatal gewesen.
Aber die Räder drehen sich weiter. Tomas und Raul sind hier in Bali mit mir und arbeiten daran, unser IT-Team vor Ort zu erweitern.
Ich helfe dabei ein wenig, arbeite aber hauptsächlich mit unserem Mann in Indonesien, Bondhan, der das Lager und den Container-Versand organisiert. Es gibt ein anhaltendes Problem in Bali: Das Netzwerk der Kunsthandwerker, die unsere Produkte herstellen – nicht nur für uns, sondern auch für den lokalen Markt und für den Export weltweit – schrumpft. Von eleganten Geschenkshops in Scarborough bis San Francisco: Überall findet man handgefertigte Produkte aus Bali.
Man nennt es hier die „Kreativindustrie“. Es gibt sogar einen eigenen Regierungsminister dafür, denn sie ist ein wichtiger Exportzweig für Indonesien. Als ich vor 12 Jahren das erste Mal nach Bali kam, lebten hier 4 Millionen Menschen – und 1 Million davon, also 25 %, war in der Kreativindustrie tätig. Derzeit, laut den aktuellsten verfügbaren Zahlen, sind es weniger als 400.000 – weniger als die Hälfte.
Wir spüren die Auswirkungen: Unsere Lieferanten klagen über zu wenige Arbeitskräfte, längere Produktionszeiten, steigende Preise und Engpässe bei besonders kunsthandwerklichen Produkten.
Ich bin den Gründen dafür auf den Grund gegangen und arbeite gerade an einem neuen YouTube-Video, um alles genauer zu erklären. Bleibt dran.
In der Zwischenzeit ist es im Lager WAHNSINNIG geschäftig… ohne Pause. Großartige neue Waren treffen ein, auf die ich mich riesig freue – darunter eine ganze Reihe indischer, kunsthandwerklich hergestellter Räucherstäbchen. Man muss sie sehen, riechen und erleben, um zu verstehen.
Vor ein paar Wochen war ich auf der Messe in Delhi, und unser Lieferant brachte frische Produktionsmuster mit. Sie waren nicht ausgestellt, da es sich um unsere eigene Sonderanfertigung handelt – aber während ich die Produkte Stück für Stück durchging, kamen Leute an den Stand und sagten „Wow! Großartig!“ – und wir erhielten ernsthafte Anfragen.
Und das ist nur der Anfang – viel mehr neue Ware... siehe unten.
Ich hoffe, ihr bleibt warm im großen Kälteeinbruch – und dass euer Geschäft gut läuft!
Passt auf euch auf – nächste Woche melde ich mich mit einem Update aus Großbritannien.
David